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Bischof Agrarservice GmbH
QS zertifizierter Mahl- und Mischbetrieb. Seit 1993 Ihr zuverlässiger Partner im grünen Bereich.

Veröffentlicht am: 12. Dezember 2025

Fütterungskonzept Kälber-TMR

  • Tierwohl-News

Kälber-TMR mit 20 % Rohprotein & aufgeschlossenem Getreide

Fütterung TMR 20% Protein für Rinder – Futtermittelexperte Bischof aus Dissen, Schüttorf & Warburg

Eine hohe Futteraufnahme in den ersten Lebenswochen entscheidet mit über Gesundheit, Pansenentwicklung und spätere Leistung. Genau hier setzt das Konzept „Kälber TMR mit 20 % Rohprotein und aufgeschlossenem Getreide“ an: eine strukturierte Totalmischration (Trocken-TMR), die Kälber früh ans Festfutter heranführt – kombiniert mit hochverdaulichen, aufgeschlossenen Getreidekomponenten für Energie und Schmackhaftigkeit. Als praxisnaher Partner für mobiles Mahlen und Mischen stellt Bischof Agrarservice Futtermischungen direkt auf dem Hof zusammen – bedarfsgerecht und mit kontrollierter Mahl- bzw. Quetschstruktur.

Was ist eine Kälber-TMR (Trocken-TMR) – und warum funktioniert sie so gut?

Bei einer Kälber-Trocken-TMR werden Grobfutter (z. B. Heu, Stroh, Luzerneheu) und Kraftfutter so gemischt, dass Kälber beides immer im passenden Verhältnis aufnehmen. Der mechanische Reiz aus dem Grobfutter unterstützt das Pansenwachstum, die Stärke aus dem Kraftfutter fördert das Zottenwachstum – zentrale Schritte auf dem Weg „vom Kalb zum Wiederkäuer“.

Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) nennt u. a. diese Vorteile: Arbeitszeitersparnis, sichere Aufnahmeverhältnisse, schnelle Akzeptanz (z. B. durch Melasse) und gute Futterhygiene, weil keine feuchten Komponenten nötig sind.

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20 % Rohprotein in der Kälber-TMR: Was steckt hinter dem Ansatz?

Eine Kälber-TMR mit 20 % Rohprotein ist damit bewusst „intensiver“ ausgelegt und kann in Betrieben interessant sein, die:

  • frühe Zunahmen und eine stabile Entwicklung priorisieren (z. B. für Remontierung/Leistungsaufzucht),
  • bei wechselnder Grundfutterqualität mehr Sicherheit über die Mischung schaffen wollen,
  • den Übergang rund ums Absetzen stressärmer gestalten möchten (gleichmäßige Nährstoffaufnahme).

Wichtig ist dabei immer die Balance von Energie und Protein: Rohprotein allein ist kein Leistungsversprechen – entscheidend sind Verdaulichkeit, Aminosäurenversorgung (über pansenstabile/hochwertige Eiweißträger), Mineral-/Vitaminabdeckung und die konsequente Wasserverfügbarkeit.

Aufgeschlossenes Getreide: Mehr Verdaulichkeit, bessere Akzeptanz

Mit „aufgeschlossenem Getreide“ sind Getreidekomponenten gemeint, die durch Verfahren wie Flockieren/hydrothermische Behandlung (z. B. Mais- oder Gerstenflocken) für das junge Tier leichter nutzbar werden und häufig die Schmackhaftigkeit erhöhen.

In der Praxis wird „aufgeschlossen“ im Kälberbereich oft genau dafür eingesetzt: frühe Aufnahme, hohe Verdaulichkeit und damit ein Fütterungsangebot, das Kälber gerne und konstant fressen. Dass „aufgeschlossene Stärkeprodukte wie Getreideflocken“ gezielt als Komponenten für Aufzuchtkälber angeboten werden, ist ein etabliertes Konzept im Markt.

Warum Bischof Agrarservice hier gut reinpasst: Mischen, Mahlen, Struktur – direkt am Hof

Bischof Agrarservice positioniert sich als QS-zertifizierter Mahl- und Mischbetrieb und veredelt hofeigenes Getreide mit mobilen Fahrzeugen direkt auf dem Betrieb. Das Ziel: frische, bedarfsgerechte Futtermischungen und kurze Reaktionszeiten.

Spannend im Kontext „aufgeschlossen & proteinbetont“ ist außerdem die Getreideaufwertung über Ergänzungskonzepte wie XL-GRAIN: Hier sind u. a. eine pH-Anhebung (pansenschonender, reduzierte Acidose-Gefahr) und eine Erhöhung des Rohproteingehalts um ca. 4–6 % – Ansatzpunkte, die sich je nach Betrieb auch in Kälber-/Jungtierstrategien einordnen lassen.